Vom Zweifel zum Schicksal: Muhammad Taha

Mein Name ist Muhammad Taha, und ich komme aus Karachi, Pakistan. Ich habe stets an die Kraft der Bildung geglaubt, Leben zu verändern – nicht nur als Mittel zum persönlichen Erfolg, sondern auch als Grundlage, um anderen zu helfen, voranzukommen. Doch wie viele junge Menschen aus unterrepräsentierten Regionen stieß ich auf Hindernisse, die es mir erschwerten, diese Überzeugung in die Tat umzusetzen.
Der Wendepunkt kam, als ich an der Khadija-Kazi-Gedenk-Schule in Pakistan tätig war. Die Schulleiterin, Frau Nasira Abid, erzählte mir von der „Shams Family Foundation“ und davon, wie diese Stiftung Schülern aus Ländern wie Pakistan dabei hilft, eine Ausbildung im Ausland zu absolvieren. Sie stellte den Kontakt zu Habiba Rajpari her, deren Unterstützung und Vertrauen in mich alles veränderten – zu einer Zeit, als ich mir den ersten Schritt nicht leisten konnte, unterstützte sie mich sowohl finanziell als auch emotional. Habiba stellte mir daraufhin Sir Kamruddin (Kam) Shams vor, den Gründer der Stiftung. Das Vorstellungsgespräch, vor dem ich so nervös gewesen war, verlief schließlich herzlich und ermutigend.
Was die Unterstützung durch SFF so einzigartig machte, war ihr „Earn and Learn“-Modell – es ermöglichte den Studierenden nicht nur, im Ausland zu studieren, sondern neben ihrem Studium auch Geld zu verdienen, um finanziell unabhängig zu werden. Mit ihrer Hilfe kam ich in Nordmazedonien an und begann mein Informatikstudium an der SEEU.
Während meines Studiums fielen mir Lücken auf dem lokalen Arbeitsmarkt auf, insbesondere im Bereich der Personalvermittlung, und so gründete ich WorkGlobally – eine Personalvermittlungsagentur, die qualifizierte und ungelernte Arbeitskräfte aus Asien und Afrika mit Stellenangeboten in Mazedonien und ganz Europa zusammenbringt. Am 6. Juni 2025 schloss ich mein Studium offiziell mit einem Bachelor-Abschluss in Informatik ab.
Heute bin ich nicht nur ein Absolvent – ich bin Unternehmer, Mentor für andere und glaube daran, Gutes weiterzugeben. An das Team der „Shams Family Foundation“: Ihre Arbeit geht weit über Papierkram und Abläufe hinaus. Sie helfen Menschen dabei, wieder an sich selbst zu glauben.
